Corona: Sportartspezifische Regelungen - Leichtathletik (Stand: 04.08.2020)

Die Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs in Niedersachsen werden durch die "Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus" in ihrer jeweils gültigen Fassung bzw. ab 10.07.2020 durch die "Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung)" bestimmt.

Mit der Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung (gültig ab Samstag, 01.08.2020) (Link) ergeben sich neue Lockerungen für den organisierten Sport. Die Landesregierung ist mit Eintritt der Stufe 5 am 22. Juni am Ende ihres Stufenplans angekommen. Die verbliebenen Grundregeln wurden nun in einer kompakteren Neuordnung dargestellt.

Auf der LSB-Homepage finden Sie FAQs zur Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Die Fragen und Antworten wurden von der Niedersächsischen Staatskanzlei zusammengestellt.

Die nachfolgenden Vorgaben und sportartspezifischen Regelungen beziehen sich auf den Zeitraum der Gültigkeit der Nds. Verordnung ab 1. August 2020.


Kontaktbeschränkungen

Die bisherige Zwei-Haushalte-Regel wurde dahingehend erweitert, dass nun auch Treffen in einer Gruppe bis zu 10 Personen (unabhängig von den Haushalten) möglich sind. Diese Regel ist überall dort anwendbar, wo bislang schon die Zwei-Haushalte-Regel galt, also im öffentlichen Raum oder bei der Belegung von Ferienwohnungen, aber auch beim Besuch einer Kneipe oder in einem Restaurant.


Kontaktbeschränkungen im Sport

Beim Sportbetrieb muss immer ein Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören, eingehalten werden. Die Regelung zu 10-Personen-Gruppen (ohne Abstand untereinander) gilt auf Grund des erhöhten Aerosolausstoßes bei der Sportausübung nicht.

Abweichend von der geltenden Abstandsregelung im Sport (von zwei Metern) kann für Gruppen bis zu 50 Personen das Abstandsgebot aufgehoben werden, wenn sichergestellt werden kann, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann (siehe § 4). Zu einer Gruppe gehören hierbei die Sporttreibenden, die bei ihrer Sportausübung den Abstand von ansonsten 2 Metern unterschreiten.

Trainer, Betreuer und sonstige Personen, die nicht sportlich aktiv sind und sich permanent außerhalb des Spielfeldes (bzw. der Wettkampfstätte in der LA) befinden, müssen den Abstand von mind. 1,5 Metern einhalten. Diese zählen nicht zu den 50 Personen.


Datenschutzkonforme Dokumentation (Gesundheitsfragebogen)

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur datenschutzkonformen Dokumentation durch Sportvereine zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus (Link).


Sitzungen und Zusammenkünfte

Beispielsweise Vereine können Sitzungen und Zusammenkünfte durchführen, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält. Die Erlaubnis bezieht sich nun nicht mehr nur auf die gewählten Gremien.


Verhaltens- und Hygienestandards / Aushänge

Für alle Nutzer der Sportstätte ist eine Belehrung über die Verhaltens- und Hygienestandards durchzuführen und zu protokollieren (z.B. Händedesinfektion, Husten- und Nieshygiene,
Abstand etc.). Vorlagen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.infektionsschutz.de/coronavirus

Beispiel: 10 Hygienetipps und weitere Infografiken


Leitplanken des DOSB

Der Deutsche Olympische Sportbund hat nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben auf Basis seiner Leitplanken und der sportartspezifischen Regelungen der Spitzenverbände und Landesfachverbände diese nun überabeitet und um einen Zusatz zum Wettkampf ergänzt.

Die neuen DOSB-Leitplanken zum Download

Die DOSB-Zusatzleitplanken zum Wettkampf

Trainingsbetrieb auf öffentlichen oder privaten Sportanlagen

Die Sportausübung (auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen) ist zulässig, wenn:

  • diese kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgt,
  • ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen beteiligten Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, jederzeit eingehalten wird,
  • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf gemeinsam genutzte Sportgeräte, durchgeführt werden,

Bei der Zahl der Trainierenden auf den Sportanlagen gibt es keine pauschale Begrenzung. Entscheidend ist der Abstand zwischen den einzelnen Personen (zwei Meter). Je nach Gegebenheit vor Ort können mehr als 5 Sportler je Gruppe von einem Trainer angeleitet werden, wenn ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen beteiligten Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, jederzeit eingehalten wird.

Abweichend von der geltenden Abstandsregelung im Sport (von zwei Metern) kann für Gruppen bis zu 50 Personen das Abstandsgebot aufgehoben werden, wenn sichergestellt werden kann, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Person zu löschen. Weiterer Details sind unter § 4 der ab 01.08.2020 geltenden Verordnung geregelt. Zu einer Gruppe gehören hierbei die Sporttreibenden, die bei ihrer Sportausübung den Abstand von ansonsten 2 Metern unterschreiten.

Trainer, Betreuer und sonstige Personen, die nicht sportlich aktiv sind und sich permanent außerhalb des Spielfeldes (bzw. der Wettkampfstätte in der LA) befinden, müssen den Abstand von mind. 1,5 Metern einhalten. Diese zählen nicht zu den 50 Personen.

Der NLV empfiehlt, gemäß der Zehn Leitplanken des DOSB und der Übergangsregeln des DLV, die Trainingsgruppen möglichst klein zu belassen und trotz der Aufhebung des Abstandsgebots für Gruppen bis zu 50 Personen die Abstandsregelung von zwei Metern dennoch dort wo möglich zu praktizieren, um so die Übertragungswahrscheinlichkeit von Viren zu reduzieren.

Bleibt die Gruppen-Zusammensetzung (inkl. Trainer) zudem konstant, sind im Falle einer möglichen Ansteckung nur wenige Personen betroffen. Steigt die Anzahl der Gruppenteilnehmer ist ggf. die Anzahl der Gruppen auf der Sportanlage zu reduzieren.

Die Umkleiden und Duschräume dürfen genutzt werden. Hier sollte weiterhin besonders auf die Hygiene- und Abstandsregeln geachtet werden.

Trainingsbetrieb im öffentlichen Raum

Es dürfen zur körperlichen und sportlichen Betätigung im Freien Gruppen zusammenkommen, wenn ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen teilnehmenden Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, eingehalten wird.

Abweichend von der geltenden Abstandsregelung im Sport (von zwei Metern) kann für Gruppen bis zu 50 Personen das Abstandsgebot aufgehoben werden, wenn sichergestellt werden kann, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Person zu löschen. Weiterer Details sind unter § 4 der ab 01.08.2020 geltenden Verordnung geregelt. Zu einer Gruppe gehören hierbei die Sporttreibenden, die bei ihrer Sportausübung den Abstand von ansonsten 2 Metern unterschreiten.

Trainer, Betreuer und sonstige Personen, die nicht sportlich aktiv sind und sich permanent außerhalb des Spielfeldes (bzw. der Wettkampfstätte in der LA) befinden, müssen den Abstand von mind. 1,5 Metern einhalten. Diese zählen nicht zu den 50 Personen.

 

Grundsätzliche Regelung zum Wettkampfbetrieb

Wenn bei einer Sportart gewährleistet werden kann, dass bei einer Austragung eines Wettkampfes die Anforderungen wie konsequenter Verzicht auf direkten körperlichen Kontakt, stets mindestens ein Abstand von zwei Metern sowie die Hygieneregeln eingehalten werden, steht einem Wettkampf nichts entgegen (FAQs der Nds. Landesregierung). Bei Gruppen bis maximal 50 Personen darf nun auch wieder kontaktintensiver Sport betrieben werden unter der Voraussetzung der Dokumentation der Kontaktdaten aller Gruppenmitglieder, damit mögliche Infektionsketten dennoch nachvollzogen werden können.

Die Sportausübung ist, unabhängig ob in Form eines Trainings oder eines Wettkampfes, auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig, wenn:

  • diese kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgt,
  • ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen beteiligten Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, jederzeit eingehalten wird,
  • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf gemeinsam genutzte Sportgeräte, durchgeführt werden.

Abweichend von der geltenden Abstandsregelung im Sport (von zwei Metern) kann für Gruppen bis zu 50 Personen das Abstandsgebot aufgehoben werden, wenn sichergestellt werden kann, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer (Kontaktdaten) jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Person zu löschen. Weiterer Details sind unter § 4 der ab 01.08.2020 geltenden Verordnung geregelt. Zu einer Gruppe gehören hierbei die Sporttreibenden, die bei ihrer Sportausübung den Abstand von ansonsten 2 Metern unterschreiten.

Gemäß § 3 der aktuellen Corona-Verordnung hat ein Veranstalter sein Hygienekonzept erst auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen und über dessen Umsetzung Auskunft zu erteilen. Bei Fragen oder Unklarheiten zu konkret angezeigten Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen rät das NLV-Präsidium aber weiterhin frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort aufzunehmen. Das Hygienekonzept und dessen Umsetzung gilt es sorgfältig vorzubereiten. Eventuell von den örtlich zuständigen Behörden getroffene weitergehende Anordnungen müssen berücksichtigt werden. 

Die Genehmigung des NLV erfolgt aus rein sportfachlicher Sicht nach den Bestimmungen der Deutschen Leichtathletik-Ordnung in ihrer gültigen Fassung. Damit ist nicht verbunden, dass es sich um eine Genehmigung nach den Gesichtspunkten der Verkehrssicherungspflicht und der Ausführungen der "Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung)" in ihrer aktuell geltenden Fassung handelt. Hierfür ist allein der Veranstalter des Wettkampfes zuständig.


Regelung für Großveranstaltungen (>1.000)

Das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden, Zuschauern und Zuhörern sowie unabhängig von der Anzahl an Teilnehmenden an Volksfesten, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Schützenfesten und ähnlichen Veranstaltungen – sogenannte Großveranstaltungen – gilt bis zum 31. Oktober 2020.

Stadionnahe Veranstaltungen

Der DLV hat mit einer ersten veröffentlichten konzeptionellen Empfehlung zur Organisation und Durchführung von stadionnahen Veranstaltungen (Link) eine Orientierung erarbeitet, die aufgrund der dynamischen Entwicklung der Risikobewertung und der damit verbundenen Lockerungen, sowie der letztlich teilweise sehr unterschiedlichen Verordnungen der Bundesländer mit einer nationalen konzeptionellen Empfehlung nicht umsetzbar ist. Die Landesverordnungen gehen teilweise so weit auseinander, dass hier keine bundeseinheitliche Empfehlung des DLV möglich und zielführend ist.

Bereits im Vorfeld dieser Veröffentlichung des DLV hatte sich der NLV mit der Wiederaufnahme von Wettkämpfen beschäftigt und auf Grundlage geltender Vorgaben der Nds. Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Hinweise für die Wiederaufnahme des stadionnahen Wettkampfbetriebs in Niedersachsen (Link) (gültig ab 01.08.2020)

erarbeitet. Diese Hinweise wurden mit dem Sportreferat des Innenministeriums abgestimmt und zwischenzeitlich an die aktuell gültige Verordnung angepasst.

Ergänzend bietet das 45-seitige Durchführungs- und Hygiene-Konzept (Link) für die Deutschen Meisterschaften am 08./.09. August 2020 in Braunschweig eine wertvolle Hilfestellungen für die Ausgestaltung einer Konzeption, die sich an (sehr) großen Veranstaltungen orientiert.

Stadionferne Veranstaltungen

Der DLV hat mit einer ersten veröffentlichten konzeptionellen Empfehlung zur Organisation und Durchführung von stadionfernen (Lauf-) Veranstaltungen (Link) eine Orientierung erarbeitet, die aufgrund der dynamischen Entwicklung der Risikobewertung und der damit verbundenen Lockerungen, sowie der letztlich teilweise sehr unterschiedlichen Verordnungen der Bundesländer mit einer nationalen konzeptionellen Empfehlung nicht umsetzbar ist. Die Landesverordnungen gehen teilweise so weit auseinander, dass hier keine bundeseinheitliche Empfehlung des DLV möglich und zielführend ist.

Aus diesem Grund zeigt der DLV in dieser aktuellen Fortschreibung vom 22.06.2020 grundsätzliche Ideen und Möglichkeiten zur Durchführung von stadionfernen (Lauf-) Veranstaltungen auf, welche durch den NLV ergänzend an die geltenden Vorgaben der Nds. Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sowie die NLV-spezifischen Regelungen im Umgang mit Wettkampfveranstaltungen in Niedersachsen angepasst worden sind.

Allgemeine Ideen und Impulse zur Organisation und Durchführung von stadionfernen (Lauf-) Veranstaltungen (Link)

Einige (große) Laufveranstalter veröffentlichen aktuell ihre Durchführungskonzepte unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen. Ggf. lassen sich hier Ideen für die eigene Umsetzung finden.

Zulassung von Zuschauern für den Trainings- und Wettkampfbetrieb

Mit der gültigen Corona-Verordnung ab 01.08.2020 ist weiterhin eine größere Anzahl an Zuschauerinnen und Zuschauern zu den Amateur-Sportveranstaltungen in Niedersachsen erlaubt. Bei einer Sportausübung sind bis zu 50 Zuschauerinnen und Zuschauer zulässig, wenn jede Zuschauerin und jeder Zuschauer einen Abstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als 10 Personen gehört, einhält. Darüber hinaus, also ab 50 Personen, müssen weitere Voraussetzungen nach § 26 Abs. 2 erfüllt sein, damit die Sicherheit der beteiligten Personen gewährleistet werden kann. Alle Besucherinnen und Besucher müssen dann sitzen und der Veranstalter hat Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts nach § 3 zu treffen (u.a. Personenströme zu steuern und Warteschlangen zu vermeiden). Zudem müssen alle Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Kontaktdaten abgeben – Details hierzu sind in § 4 explizit erläutert. Die Höchstgrenze beträgt 500 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen hat die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, soweit und solange die Besucherin oder der Besucher nicht sitzt (§ 24 Abs. 2 Satz 5).

 

Im Rahmen der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII (Link) können Kinder- und Jugendlichengruppen mit bis zu 50 Personen in einer Jugendherberge oder einer anderen Gruppeneinrichtung Veranstaltungen durchführen und auch übernachten. Hierbei ist das Hygienekonzept nach § 3 der ab 01.08.2020 geltenden Corona-Verordnung zu erstallen. Für Gruppen mit mehr als 50 Personen bleiben solche Veranstaltungen und Reisen mindestens bis zum Ablauf des 31. August 2020 verboten.

Entsprechend sind gemäß § 9 Abs. 2 in Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugend- und Erwachsenenbildungsstätten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Kreissportschulen, Landessportschulen und vergleichbaren verbandseigenen Einrichtungen Gruppenveranstaltungen und -angebote für Minderjährige und die Aufnahme von Gruppen Minderjähriger wieder bis zu einer Gruppengröße von 50 Personen zulässig. Dabei müssen durch den Betreiber die Einhaltung des Abstandsgebots nach § 1 Abs. 3 Sätze 1 und 2 sichergestellt werden -  es sei denn, die Kontaktdaten jedes Mitglieds der Gruppe werden nach § 4 erhoben und dokumentiert.

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