Corona: Sportartspezifische Regelungen - Leichtathletik (Stand: 19.06.2021)

Die Rahmenbedingungen für die Durchführung des Sportbetriebs in Niedersachsen werden durch die "Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung)" sowie der am 05. Juni 2021 vom Bundestag und Bundesrat beschlossenen Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) (gilt nur für Hochinzidenzkommunen) geregelt. Auf der Homepage des Landes Niedersachsen finden Sie FAQs (Antworten auf häufig gestellte Fragen) zur Niedersächsischen Corona-Verordnung. Die Fragen und Antworten wurden von der Niedersächsischen Staatskanzlei mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport und des LandesSportBundes Niedersachsen zusammengestellt.

Stufenplan:

»Corona - Stufenplan 2.0 (aktualisiert - Stand 23. Juni 2021)

Fragen und Antworten:

» Hier beantworten Ihnen die häufig gestellten Fragen zur aktuellen Verordnung

» Hier finden Sie die wichtigsten Regeln in Einfacher Sprache

Die nachfolgenden Vorgaben und sportartspezifischen Regelungen basieren auf den FAQs der Landesregierung, die sich auf den Zeitraum der Gültigkeit der Niedersächsischen Corona-Verordnung ab 21. Juni 2021 mit Gültigkeit bis 16. Juli 2021 beziehen.


Allgemeine Kontaktbeschränkungen (Nds. Verordnung § 2 Abs. 1 & IfSG § 28b)

Wichtig:Seit dem 9. Mai 2021 werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Impfung 14 Tage zurückliegt, und alle vollständig Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (gilt auch beim Sport). Sie unterliegen auch nicht mehr etwaigen nächtlichen Ausgangssperren.

 

Inzidenz unter 10

In Regionen mit so niedriger Inzidenz sind mehr Kontakte möglich und die Regeln sind deutlich einfacher:

  • Drinnen können Sie sich mit bis zu 25 Personen treffen,
    die Haushaltszugehörigkeit spielt hier keine Rolle mehr
     
  • Draußen können Sie sich mit bis zu 50 Personen treffen,
    auch hier ist die Anzahl der Haushalte nicht mehr relevant
 

Inzidenz 10-35

In Regionen mit niedriger Inzidenz sind mehr Kontakte möglich. So sind Zusammenkünfte bis zu maximal 10 Personen (unabhängig von den Haushalten) möglich, Kinder (0 bis 14 Jahre) werden hierbei wie bisher nicht eingerechnet.
Gleichzeitig bleibt auch das Zusammenkommen von einem Haushalt mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt zulässig, ohne Begrenzung auf eine Personenzahl. Das ist bei sehr großen Haushalten mit vielen Erwachsenen für die dort Lebenden vorteilhafter.

Für die Kinder gilt darüber hinaus, dass sich diese bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren auch in einer Gruppe von bis zu 10 Kindern und Jugendlichen (bis 14) treffen können. Damit können dann auch endlich wieder Kindergeburtstage in größerem Rahmen gefeiert werden.

Dies gilt für den öffentlichen Bereich ebenso wie für die private Wohnung oder das eigene Grundstück.

Inzidenz 35-50 (35 bis 50)

In Regionen mit niedriger Inzidenz (unter 50) sind nun mehr Kontakte möglich. So sind Zusammenkünfte von drei Haushalten mit bis zu maximal 10 Personen möglich (10-aus-3-Regel), zugehörige Kinder (0 bis 14 Jahre) werden hierbei wie bisher nicht eingerechnet.
Gleichzeitig bleibt auch das Zusammenkommen von einem Haushalt mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt zulässig ohne Begrenzung auf eine Personenzahl. Das ist bei großen Haushalten mit vielen Erwachsenen für die dort Lebenden vorteilhafter.

Für die Kinder gilt darüber hinaus, dass sich diese bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren auch in einer Gruppe von bis zu 10 Kindern und Jugendlichen (bis 14) treffen können - zusammen mit Erwachsenen aus einem Haushalt.

Inzidenz über 50

Im Grundsatz gilt, dass sich ein Haushalt mit maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen kann. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 Jahren (0 bis 14) nicht eingerechnet.
Für die Kinder gilt darüber hinaus, dass sich diese bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren auch in einer Gruppe von bis zu 10 Kindern und Jugendlichen (bis 14) zusammen mit den Personen eines Haushalts treffen können.

Inzidenz über 100 (Hochinzidenzkommune)

Wenn der Inzidenzwert in einer Region (Landkreis/kreisfreie Stadt) über 100 liegt und die Region eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen hat, greift die bundeseinheitliche Notbremse (Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG)§ 28b). Dann gilt die bereits bekannte 1-plus-1-Regel (d.h. ein Haushalt plus eine Person). Auch hier gilt, dass die zu einem der beiden Haushalte gehörenden Kinder bis 14 Jahre nicht eingerechnet werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass Landkreise und kreisfreie Städte wieder zur Hochinzidenzkommune erklärt werden müssen.Dies geschieht durch die örtlich zuständigen Behörden, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 Neuinfektionen liegt. Die Rechtsfolgen treten dann am zweiten Werktag nach dem Dreitagesabschnitt in Kraft. Das für Gesundheit zuständige Ministerium gibt auf der Internetseite https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/ bekannt, in welchen Landkreisen und kreisfreien Städte die jeweilige Zuordnung zum tragen kommt.


Kontaktbeschränkungen im Sport

Wichtig: In der Niedersächsischen Corona-Verordnung, gültig ab 19. Juni 2021, wird zwischen Freizeit- und Amateursportbetrieb (siehe § 16, § 16a),  sowie Spitzen- und Profisport (siehe § 17) unterschieden! In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen ab 19. Juni 2021 die 7-Tagesinzidenz mehr als 100 je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner (Hochinzidenzkommunen) beträgt, kommen nun die Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG)§ 28b – der Bundesnotbremse – zum tragen.

 
Freizeit- und Amateursport (Nds. Verordnung § 16, § 16a, § 2 Abs. 1 & IfSG § 28b)

Ausführliche Darstellung (Stand: 19. Juni 2021):

Auszug aus FAQ’s. Sie beziehen sich auf die Nds. Verordnung vom 19. Juni 2021 mit Gültigkeit bis zum 16. Juli 2021 sowie der Änderung des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) ab 23.04.2021.

Auch beim Sport gilt es leider weiterhin nach dem jeweiligen Infektionsgeschehen vor Ort zu unterscheiden. Nachstehend finden Sie den Überblick:

 

Allgemein

Wo?  im öffentlichen Raum und in öffentlichen und privaten Sportanlagen erlaubt (innen & außen); Ausgenommen sind die Regelungen im Freien (unter freiem Himmel).

Mit wievielen Personen zeitgleich auf einer Sportanlage?  Je nach räumlicher Kapazität / örtlichen Gegebenheiten ist durch die Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen in ihren Hygienekonzepten Maßnahme, aber auch den Verantwortlichen der Sportausübung Maßnahmen vorzusehen, die auf oder in einer Sportanlage befindliche Personenzahl je nach räumlicher Kapazität begrenzen und steuern.

Öffnung der Sportanlage?  Entscheidung durch Eigentümer bzw. Betreiber (i.d.R. Vereine oder Kommunen)

Was kann geöffnet werden?  Die eigentlichen Sportanlagen können vollständig geöffnet werden. Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen von Personen nur unter Einhaltung des Abstandsgebots nach § 2 Absatz 2 Satz 1 der CoronaVO betreten und genutzt werden. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist nicht zulässig.

Wichtig:Seit dem 9. Mai 2021 werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Impfung 14 Tage zurückliegt, und alle vollständig Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (gilt auch beim Sport). Sie unterliegen auch nicht mehr etwaigen nächtlichen Ausgangssperren.

Inzidenz unter 35 (gilt auch für Inzidenz unter 10)

Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel ohne Einschränkungen möglich. Allerdings müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber einer Sportanlage Maßnahmen im Rahmen eines Hygienekonzeptes getroffen werden, die insbesondere die räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern, damit Personenströme und Warteschlangen vermieden werden.

Eine Testpflicht ist nicht mehr vorgeschrieben, es wird jedoch herzlich darum gebeten, insbesondere bei der Sportausübung mit Kontakt in geschlossenen Räumen, sich auch weiterhin regelmäßig testen zu lassen.

Darüber hinaus gilt es weiterhin vorsichtig zu bleiben und möglichst draußen Sport zu machen und möglichst kontaktlos bzw. mit Abstand.

 

Inzidenz 35 bis 50

Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist eingeschränkt und unter zwingender Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich, wobei zwischen der Sportausübung in geschlossenen Räumen und der Sportausübung im Freien zu unterscheiden ist. Für die Nutzung der Sportanlage muss zwingend ein umfassendes Hygienekonzept erstellt werden. Darin sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine hinreichende räumliche Trennung der beschriebenen Personengruppen voneinander sicherstellen.

Was gilt für die Sportausübung im Freien?

Im Freien ist die sportliche Betätigung – auch mit Kontakt - zum einen für 10 Personen aus insgesamt drei Haushalten zulässig, wobei Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren nicht einzurechnen sind; nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Zum anderen dürfen auch Gruppen jeden Alters von bis zu 30 Personen zuzüglich betreuender Personen Sport – auch mit Kontakt – betreiben, wobei impfte Personen und genesene Personen nicht eingerechnet werden. Wenn die Sportausübung mit Kontakt in Gruppen (also auch Mannschaftssport) betrieben wird, besteht eine Testpflicht für volljährige Personen sowie unabhängig vom Alter für Trainerinnen, Trainer und betreuende Personen.

Darüber hinaus ist die sportliche Betätigung in beliebig großen Gruppen zulässig, wenn kontaktfreier Sport betrieben wird und ein Abstand zwischen den teilnehmenden Personen von jeweils 2 Metern eingehalten wird oder je teilnehmender Person eine Fläche von 10 qm zur Verfügung steht. Hier besteht keine Testpflicht, da die Abstände eingehalten werden können (und müssen).

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?

In geschlossenen Räumen ist die sportliche Betätigung – auch mit Kontakt - zum einen für 10 Personen aus insgesamt drei Haushalten zulässig, wobei Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren nicht einzurechnen sind; nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Zum anderen dürfen auch Gruppen jeden Alters von bis zu 30 Personen zuzüglich betreuender Personen Sport – auch mit Kontakt – betreiben, wobei geimpfte Personen und genesene Personen nicht eingerechnet werden. Darüber hinaus ist die sportliche Betätigung in beliebig großen Gruppen zulässig, wenn kontaktfreier Sport betrieben wird und ein Abstand zwischen den teilnehmenden Personen von jeweils 2 Metern eingehalten wird oder je teilnehmender Person eine Fläche von 10 qm zur Verfügung steht.

Wenn die Sportausübung in Gruppen (sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos) betrieben wird, besteht eine Testpflicht für volljährige Personen sowie unabhängig vom Alter für Trainerinnen, Trainer und betreuende Personen.

Was gilt für die vorgeschriebenen Testungen?
Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung durchgeführt worden sein. Hierbei kann es sich um einen PCR-Test, einen PoC-Antigen-Test oder einen zugelassenen Selbsttest handeln. Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Schnelltest. Die entsprechenden Nachweise werden beispielsweise in einem der vielen Testzentren ausgestellt, empfohlen wird, dort einen kostenlosen Bürgertest in Anspruch zu nehmen.

Es ist auch möglich, in einem Geschäft/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchzuführen und sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen zu lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchgeführt haben, kann Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber dies bescheinigen.

Auch im Sportverein bzw. in der Sportanlage kann eine Teststation eingerichtet werden, in der die Sportlerinnen und Sportler vor Trainingsbeginn unter Aufsicht einen Test machen und sich bescheinigen lassen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.

Was ist mit Umkleideräumen und Duschen?
Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist nicht zulässig!

 

Inzidenz mehr als 50 bis 100

Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist eingeschränkt und unter zwingender Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich, wobei zwischen der Sportausübung in geschlossenen Räumen und der Sportausübung im Freien zu unterscheiden ist. Für die Nutzung der Sportanlage muss zwingend ein umfassendes Hygienekonzept erstellt werden. Darin sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine hinreichende räumliche Trennung der beschriebenen Personengruppen voneinander sicherstellen.

Was gilt für die Sportausübung im Freien?

Auch im Freien ist die sportliche Betätigungmit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts zulässig. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren sind nicht einzurechnen, nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, werden ebenfalls nicht eingerechnet. Die Sportausübung kann innerhalb dieses Personenkreises sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos erfolgen. Zu anderen Gruppen muss ein ausreichender Abstand gehalten werden.

Im Freien dürfen zudem bis zu 30 Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von einschließlich 18 Jahren in nicht wechselnder Gruppenzusammensetzung zuzüglich betreuender Personen Sport treiben. Die Sportausübung kann sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos erfolgen. Auch Mannschaftssport ist zulässig. Eine Testpflicht besteht für die Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren nicht; sie besteht jedoch für die betreuenden Personen und für die volljährigen Jugendlichen.

In einer Gruppe darf im Übrigen im Freien kontaktlos Sport betrieben werden, sofern ein Abstand von jeweils 2 Metern eingehalten wird oder je Person eine Fläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung steht. Für diesen kontaktlosen Gruppensport gilt aber für Volljährige und für Trainerinnen und Trainer/Betreuerinnen und Betreuer eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt für vollständig geimpfte und genesene Personen.

Kontaktsport darf man im Freien nur mit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts sowie mit den Kindern dieser Personen bis zu einem Alter von einschl. 14 Jahren treiben. Eine Testpflicht besteht auch für die betreuenden Personen.

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?

In geschlossenen Räumen ist die sportliche Betätigung mit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts zulässig. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren sind nicht einzurechnen, nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, werden ebenfalls nicht eingerechnet. Die Sportausübung kann innerhalb dieses Personenkreises sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos erfolgen.

Damit ist lediglich individuelles Sporttreiben im Rahmen der Kontaktbeschränkungen zulässig, nicht aber Gruppenangebote oder gar Kontaktsport. Klassische Mannschaftssportarten können nur betrieben werden, wenn sie individuell im Rahmen der Kontaktbeschränkungen (und der entsprechenden Abstände) angeboten werden.

Es besteht eine Testpflicht für volljährige Personen sowie unabhängig vom Alter für Trainerinnen, Trainer und betreuende Personen.

Was gilt für die vorgeschriebenen Testungen?
Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung durchgeführt worden sein. Hierbei kann es sich um einen PCR-Test, einen PoC-Antigen-Test oder einen zugelassenen Selbsttest handeln. Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Schnelltest. Die entsprechenden Nachweise werden beispielsweise in einem der vielen Testzentren ausgestellt, empfohlen wird, dort einen kostenlosen Bürgertest in Anspruch zu nehmen.

Es ist auch möglich, in einem Geschäft/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchzuführen und sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen zu lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchgeführt haben, kann Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber dies bescheinigen.

Auch im Sportverein bzw. in der Sportanlage kann eine Teststation eingerichtet werden, in der die Sportlerinnen und Sportler vor Trainingsbeginn unter Aufsicht einen Test machen und sich bescheinigen lassen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.

Wie viele Personen dürfen sich insgesamt zeitgleich auf einer Sportanlage befinden?
Was die Sporttreibenden auf einer Sportanlage – in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel – anbelangt, haben die Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen in ihren Hygienekonzepten Maßnahmen vorzusehen, die die auf oder in einer Sportanlage befindliche Personenzahl je nach räumlicher Kapazität begrenzen und steuern.
Gemeinsames Sporttreiben mehrerer Sportler bzw. mehrere Paare in einer Halle ist vor dem Hintergrund der damit verbundenen Gefahren allenfalls bei großen Abständen - wie beispielsweise in einer Tennishalle - denkbar. Notwendig ist in jedem Fall ein großer Abstand zu etwaigen weiteren Sporttreibenden, dass keinerlei Infektionsgefahr für gleichzeitig Mitsportreibende besteht.

 


Spitzen- und Profisport

Auszug aus FAQ’s

Was gilt für den Spitzen- und Profisport?

Der Betrieb und die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen zum Zweck des Trainings und Wettbewerbs durch Sportlerinnen und Sportler des Spitzen- und Profisports, deren Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, die jeweiligen Schiedsrichterinnen, Schiedsrichter, Kampfrichterinnen und Kampfrichter, Personen des medizinischen und physiotherapeutischen Personals sowie durch weitere Personen, die für die Durchführung des Trainings oder Wettbewerbs unabdingbar sind, sind zulässig, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, das insbesondere sicherstellt, dass:

1. durch geeignete Maßnahmen die Gefahr einer Infektion der Sportlerinnen und Sportler mit dem Corona-Virus auf ein noch zu vertretendes Minimum vermindert ist,

2. die Sportlerinnen und Sportler regelmäßig vor der nicht kontaktfreien Sportausübung auf das Corona-Virus von medizinischem Personal getestet werden,

3. die Zahl der aus Anlass der Sportausübung tätigen Personen, wie zum Beispiel Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter, auf das erforderliche Minimum vermindert wird.

Die Kosten für die aufgrund des Hygienekonzepts erforderlichen Maßnahmen hat die verantwortliche Organisation zu tragen.

 

Wer ist Spitzensportlerin und Spitzensportler bzw. Profisportlerin und Profisportler?

Das sind Sportlerinnen und Sportler, die einem olympischen oder paralympischen Kader, d. h. einem Olympiakader, einem Perspektivkader, einem Nachwuchskader 1 oder 2 oder einem Landeskader, angehören und die an einem Bundesstützpunkt, einem Landesleistungszentrum oder einem Landesstützpunkt trainieren. Dazu zählen auch Sportlerinnen und Sportler, die einer Mannschaft angehören, die ihre Sportart berufsmäßig ausüben. Wirtschaftlich selbständige, vereins- und verbandsungebundene Sportlerinnen oder Sportler, die ihre Sportart berufsmäßig ausüben, ohne einem Bundeskader anzugehören, fallen ebenfalls in diese Gruppe.


Datenschutzkonforme Dokumentation (Gesundheitsfragebogen)

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur datenschutzkonformen Dokumentation durch Sportvereine zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus:


Vorstands- und Gremiensitzungen sowie Mitgliederversammlungen

Beispielsweise Vereine können Vorstands- und Gremiensitzungen sowie auch Mitgliederversammlungen (d.h. die durch Rechtsvorschriften vorgeschriebenen Sitzungen und Zusammenkünfte) durchführen, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält. (siehe § 9 Abs. 2 Corona-Verordnung)


Verhaltens- und Hygienestandards / Aushänge

Für alle Nutzer der Sportstätte ist eine Belehrung über die Verhaltens- und Hygienestandards durchzuführen und zu protokollieren (z.B. Händedesinfektion, Husten- und Nieshygiene,
Abstand etc.). Vorlagen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.infektionsschutz.de/coronavirus

Beispiel: 10 Hygienetipps und weitere Infografiken

Zudem hat der Deutsche Olympische Sportbund Hygiene-Standards – TÜV-Rheinland geprüft“ als Angebot für Sportorganisationen entwickelt, um eine verantwortungsbewusste und sichere Durchführung von Sportveranstaltungen zu ermöglichen. Die Einhaltung der Standards ist teilweise aufwendig und ggfs. auch mit zusätzlichen Kosten für Hygienemaßnahmen verbunden.


Leitplanken des DOSB

Der Deutsche Olympische Sportbund hat nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben auf Basis seiner Leitplanken und der sportartspezifischen Regelungen der Spitzenverbände und Landesfachverbände diese nun überabeitet und um einen Zusatz zum Wettkampf ergänzt.

Die neuen DOSB-Leitplanken zum Download

Die DOSB-Zusatzleitplanken zum Wettkampf

Das o.g. Konzept „Hygiene-Standards – TÜV-Rheinland geprüft“ basiert auf diesen zehn „DOSB-Leitplanken“ aus dem Frühjahr diesen Jahres zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland.

Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen

Freizeit- und Amateursport (Nds. Verordnung § 16 § 2 Abs. 1 & IfSG § 28b)

Ausführliche Darstellung (Stand: 19. Juni 2021):

Auszug aus FAQ’s. Sie beziehen sich auf die Nds. Verordnung vom 19. Juni 2021 mit Gültigkeit bis zum 24.06.2021 sowie der Änderung des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) ab 23.04.2021.

Auch beim Sport gilt es leider weiterhin nach dem jeweiligen Infektionsgeschehen vor Ort zu unterscheiden. Nachstehend finden Sie den Überblick:

 

Allgemein

Wo?  im öffentlichen Raum und in öffentlichen und privaten Sportanlagen erlaubt (innen & außen)

Mit wievielen Personen zeitgleich auf einer Sportanlage?  Je nach räumlicher Kapazität / örtlichen Gegebenheiten ist durch die Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen in ihren Hygienekonzepten Maßnahme, aber auch den Verantwortlichen der Sportausübung Maßnahmen vorzusehen, die auf oder in einer Sportanlage befindliche Personenzahl je nach räumlicher Kapazität begrenzen und steuern. Voneinander getrennte Sportgruppen – im Sinne der Sportregelungen der jeweiligen Inzidenzen - , welche mit großen Abständen auf Sportanlagen realisiert werden, lassen sich in der Leichtathletik (z.B. Wurf, Sprint, Sprung, Lauf) gut organisieren.

Öffnung der Sportanlage?  Entscheidung durch Eigentümer bzw. Betreiber (i.d.R. Vereine oder Kommunen)

Was kann geöffnet werden?  Die eigentlichen Sportanlagen können vollständig geöffnet werden. Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen von Personen nur unter Einhaltung des Abstandsgebots nach § 2 Absatz 2 Satz 1 der CoronaVO betreten und genutzt werden. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist bei einer Inzidenz über 35 nicht zulässig.

Wichtig:Seit dem 9. Mai 2021 werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Impfung 14 Tage zurückliegt, und alle vollständig Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (gilt auch beim Sport). Sie unterliegen auch nicht mehr etwaigen nächtlichen Ausgangssperren.

Inzidenz unter 35 (gleiches gilt für Inzidenz unter 10

Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel ohne Einschränkungen möglich. Allerdings müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber einer Sportanlage Maßnahmen im Rahmen eines Hygienekonzeptes getroffen werden, die insbesondere die räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern, damit Personenströme und Warteschlangen vermieden werden.

Eine Testpflicht ist nicht mehr vorgeschrieben, es wird jedoch herzlich darum gebeten, insbesondere bei der Sportausübung mit Kontakt in geschlossenen Räumen, sich auch weiterhin regelmäßig testen zu lassen.

Darüber hinaus gilt es weiterhin vorsichtig zu bleiben und möglichst draußen Sport zu machen und möglichst kontaktlos bzw. mit Abstand.

 

Inzidenz 35 bis 50

Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist eingeschränkt und unter zwingender Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich, wobei zwischen der Sportausübung in geschlossenen Räumen und der Sportausübung im Freien zu unterscheiden ist. Für die Nutzung der Sportanlage muss zwingend ein umfassendes Hygienekonzept erstellt werden. Darin sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine hinreichende räumliche Trennung der beschriebenen Personengruppen voneinander sicherstellen.

 

Was gilt für die Sportausübung im Freien?

Im Freien ist die sportliche Betätigung – auch mit Kontakt - zum einen für 10 Personen aus insgesamt drei Haushalten zulässig, wobei Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren nicht einzurechnen sind; nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Zum anderen dürfen auch Gruppen jeden Alters von bis zu 30 Personen zuzüglich betreuender Personen Sport – auch mit Kontakt – betreiben, wobei impfte Personen und genesene Personen nicht eingerechnet werden. Wenn die Sportausübung mit Kontakt in Gruppen (also auch Mannschaftssport) betrieben wird, besteht eine Testpflicht für volljährige Personen sowie unabhängig vom Alter für Trainerinnen, Trainer und betreuende Personen.

Darüber hinaus ist die sportliche Betätigung in beliebig großen Gruppen zulässig, wenn kontaktfreier Sport betrieben wird und ein Abstand zwischen den teilnehmenden Personen von jeweils 2 Metern eingehalten wird oder je teilnehmender Person eine Fläche von 10 qm zur Verfügung steht. Hier besteht keine Testpflicht, da die Abstände eingehalten werden können (und müssen).

 

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?

In geschlossenen Räumen ist die sportliche Betätigung – auch mit Kontakt - zum einen für 10 Personen aus insgesamt drei Haushalten zulässig, wobei Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren nicht einzurechnen sind; nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Zum anderen dürfen auch Gruppen jeden Alters von bis zu 30 Personen zuzüglich betreuender Personen Sport – auch mit Kontakt – betreiben, wobei geimpfte Personen und genesene Personen nicht eingerechnet werden. Darüber hinaus ist die sportliche Betätigung in beliebig großen Gruppen zulässig, wenn kontaktfreier Sport betrieben wird und ein Abstand zwischen den teilnehmenden Personen von jeweils 2 Metern eingehalten wird oder je teilnehmender Person eine Fläche von 10 qm zur Verfügung steht.

Wenn die Sportausübung in Gruppen (sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos) betrieben wird, besteht eine Testpflicht für volljährige Personen sowie unabhängig vom Alter für Trainerinnen, Trainer und betreuende Personen.

 

Was gilt für die vorgeschriebenen Testungen?
Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung durchgeführt worden sein. Hierbei kann es sich um einen PCR-Test, einen PoC-Antigen-Test oder einen zugelassenen Selbsttest handeln. Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Schnelltest. Die entsprechenden Nachweise werden beispielsweise in einem der vielen Testzentren ausgestellt, empfohlen wird, dort einen kostenlosen Bürgertest in Anspruch zu nehmen.

Es ist auch möglich, in einem Geschäft/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchzuführen und sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen zu lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchgeführt haben, kann Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber dies bescheinigen.

Auch im Sportverein bzw. in der Sportanlage kann eine Teststation eingerichtet werden, in der die Sportlerinnen und Sportler vor Trainingsbeginn unter Aufsicht einen Test machen und sich bescheinigen lassen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.

 

Inzidenz mehr als 50 bis 100

Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist eingeschränkt und unter zwingender Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich, wobei zwischen der Sportausübung in geschlossenen Räumen und der Sportausübung im Freien zu unterscheiden ist. Für die Nutzung der Sportanlage muss zwingend ein umfassendes Hygienekonzept erstellt werden. Darin sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine hinreichende räumliche Trennung der beschriebenen Personengruppen voneinander sicherstellen.

 

Was gilt für die Sportausübung im Freien?

Auch im Freien ist die sportliche Betätigungmit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts zulässig. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren sind nicht einzurechnen, nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, werden ebenfalls nicht eingerechnet. Die Sportausübung kann innerhalb dieses Personenkreises sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos erfolgen. Zu anderen Gruppen muss ein ausreichender Abstand gehalten werden.

Im Freien dürfen zudem bis zu 30 Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von einschließlich 18 Jahren in nicht wechselnder Gruppenzusammensetzung zuzüglich betreuender Personen Sport treiben. Die Sportausübung kann sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos erfolgen. Auch Mannschaftssport ist zulässig. Eine Testpflicht besteht für die Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren nicht; sie besteht jedoch für die betreuenden Personen und für die volljährigen Jugendlichen.

In einer Gruppe darf im Übrigen im Freien kontaktlos Sport betrieben werden, sofern ein Abstand von jeweils 2 Metern eingehalten wird oder je Person eine Fläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung steht. Für diesen kontaktlosen Gruppensport gilt aber für Volljährige und für Trainerinnen und Trainer/Betreuerinnen und Betreuer eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt für vollständig geimpfte und genesene Personen.

Kontaktsport darf man im Freien nur mit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts sowie mit den Kindern dieser Personen bis zu einem Alter von einschl. 14 Jahren treiben. Eine Testpflicht besteht auch für die betreuenden Personen.

 

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?

In geschlossenen Räumen ist die sportliche Betätigung mit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts zulässig. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren sind nicht einzurechnen, nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, werden ebenfalls nicht eingerechnet. Die Sportausübung kann innerhalb dieses Personenkreises sowohl mit Kontakt als auch kontaktlos erfolgen.

Damit ist lediglich individuelles Sporttreiben im Rahmen der Kontaktbeschränkungen zulässig, nicht aber Gruppenangebote oder gar Kontaktsport. Klassische Mannschaftssportarten können nur betrieben werden, wenn sie individuell im Rahmen der Kontaktbeschränkungen (und der entsprechenden Abstände) angeboten werden.

Es besteht eine Testpflicht für volljährige Personen sowie unabhängig vom Alter für Trainerinnen, Trainer und betreuende Personen.

 

Was gilt für die vorgeschriebenen Testungen?
Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung durchgeführt worden sein. Hierbei kann es sich um einen PCR-Test, einen PoC-Antigen-Test oder einen zugelassenen Selbsttest handeln. Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Schnelltest. Die entsprechenden Nachweise werden beispielsweise in einem der vielen Testzentren ausgestellt, empfohlen wird, dort einen kostenlosen Bürgertest in Anspruch zu nehmen.

Es ist auch möglich, in einem Geschäft/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchzuführen und sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen zu lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchgeführt haben, kann Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber dies bescheinigen.

Auch im Sportverein bzw. in der Sportanlage kann eine Teststation eingerichtet werden, in der die Sportlerinnen und Sportler vor Trainingsbeginn unter Aufsicht einen Test machen und sich bescheinigen lassen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.

 

Wie viele Personen dürfen sich insgesamt zeitgleich auf einer Sportanlage befinden?
Was die Sporttreibenden auf einer Sportanlage – in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel – anbelangt, haben die Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen in ihren Hygienekonzepten Maßnahmen vorzusehen, die die auf oder in einer Sportanlage befindliche Personenzahl je nach räumlicher Kapazität begrenzen und steuern.
Gemeinsames Sporttreiben mehrerer Sportler bzw. mehrere Paare in einer Halle ist vor dem Hintergrund der damit verbundenen Gefahren allenfalls bei großen Abständen - wie beispielsweise in einer Tennishalle - denkbar. Notwendig ist in jedem Fall ein großer Abstand zu etwaigen weiteren Sporttreibenden, dass keinerlei Infektionsgefahr für gleichzeitig Mitsportreibende besteht.

 

Müssen die Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen über ein Hygienekonzept verfügen?

Ja. Im Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus vorzusehen, die

1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,

2. der Wahrung des Abstandsgebots dienen,

3. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen dienen,

4. die Nutzung sanitärer Anlagen regeln,

5. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und

6. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

Spitzen- und Profisport

§ 16 der Niedersächsischen Corona-Verordnung regelt die Bestimmungen zum Spitzen- und Profisport

Auszug aus FAQ’s:

Trainingsbetrieb im öffentlichen Raum

Zur körperlichen und sportlichen Betätigung im Freien bzw. im öffentlichen Raum gelten dieselben Bestimmungen wie auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen.

Grundsätzliche Regelung zum Wettkampfbetrieb

Dürfen aktuell Wettkämpfe veranstaltet werden?
Ja, es wird im Rahmen der Nds. Verordnung vom 19. Juni 2021 nicht zwischen Training und Wettkampf unterschieden. Entscheidend sind die Beschränkungen – je nach Inzidenz – in Bezug auf Sport mit/ohne Kontakt bzw. Sport bis zu einer bestimmten Gruppengröße.
Für die Nutzung einer Sporthalle/Sportanlage muss zwingend ein umfassendes Hygienekonzept erstellt werden. Das gilt insbesondere für die maximale Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten dürfen.

Was gilt bei Zusammenkünften und Veranstaltungen nach § 6a bzw. § 1d? Was muss ich bei den jeweiligen zulässigen Veranstaltungen beachten?

Das hängt von der Art der Veranstaltung (unter freiem Himmel oder geschlossenen Räumen) und der Inzidenz ab. Gemäß der nachfolgend dargestellten Aufteilung gelten folgende Vorgaben, die auch im Stufenplan 2.0 nachvollzogen werden können:

» Corona - Stufenplan 2.0 (aktualisiert - Stand 23. Juni 2021)

Veranstaltungen unter freiem Himmel

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von bis zu 10 unter freiem Himmel gem. § 1d gilt:

  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 25 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen besteht kein Abstandsgebot mehr und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt. Dabei ist es egal, ob die Personen sitzen oder stehen.
  • Sind es mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen oder mehr als 50 Personen unter freiem Himmel und sind die Personen weder genesen, geimpft oder negativ getestet, dann hängen die Anforderungen davon ab, ob die Veranstaltung sitzend oder zumindest teilweise stehend stattfindet.
    » Findet die Veranstaltung sitzend statt, dann gilt zur Wahrung des Abstandsgebotes für die Sitzordnung das sog. Schachbrettmuster. Dann genügt bei festen Sitzplätzen eine Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen. In geschlossenen Räumen gilt dies nur dann, wenn der Raum durch eine Lüftungsanlage mit Frischluft versorgt wird.
    » Findet die Veranstaltung zumindest teilweise stehend statt, dann ist das Abstandsgebot einzuhalten.
  • Sind alle Personen einer Veranstaltung entweder genesen, geimpft oder negativ getestet, dann besteht kein Abstandsgebot mehr und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt. Das gilt unabhängig davon, ob die Veranstaltung stehend oder sitzend und ob diese in geschlossen Räumen oder unter freiem Himmel stattfindet.

Wenn mehr als 1000 Personen an der Veranstaltung teilnehmen, dann ist Folgendes einzuhalten:

  • Die Veranstaltung muss genehmigt werden
  • Das Hygienekonzept muss den Anforderungen des § 1d Abs. 4 genügen und die dort genannten zusätzlichen Anforderungen einhalten.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von 10 bis 35 unter freiem Himmel gem. § 6a Abs. 7 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Das Abstandsgebot ist einzuhalten.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf grundsätzlich 500 Personen nicht überschreiten. Unabhängig davon, ob die Veranstaltung sitzend oder mindestens zeitweise stehend stattfindet. Mehr als 500 Personen sind nur dann zulässig, wenn ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Behörde eingereicht wird, der die zusätzlichen Anforderungen des Abs. 7 und der Sätze 5 und 6 enthält. Dies betrifft erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept und Widerrufsmöglichkeit der Genehmigung.
  • Für Besucherinnen und Besucher besteht keine Testpflicht.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von 35 bis 50 unter freiem Himmel gem. § 6a Abs. 6 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Bei diesen Veranstaltungen ist auch stehendes Publikum erlaubt.
  • Wird die Veranstaltung nur mit sitzendem Publikum durchgeführt, darf die Zahl der Besucherinnen und Besucher 250 Personen nicht überschreiten.
  • Wird die Veranstaltung mit mindestens zeitweise stehendem Publikum durchgeführt, dann darf die Zahl der Besucherinnen und Besucher 100 Personen nicht überschreiten.
  • Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von über 50 unter freiem Himmel gem. § 6a Abs. 5 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 50 Personen nicht überschreiten. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Die Veranstaltungen dürfen nur mit sitzendem Publikum durchgeführt werden. Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.
 
     
 

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

Nicht zulässig sind alle Veranstaltungen bei einer Inzidenz von mehr als 50 in geschlossenen Räumen unabhängig davon, ob das Publikum sitzt oder zeitweise steht.

Für Veranstaltung mit einer Inzidenz von bis 10 in geschlossenen Räumen mit sitzendem Publikum besteht keine Testpflicht mehr nach § 5a. Die sonstigen Vorgaben ergeben sich aus dem § 1d  Demnach gilt:

  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 25 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen besteht kein Abstandsgebot mehr und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt. Dabei ist es egal, ob die Personen sitzen oder stehen.
  • Sind es mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen oder mehr als 50 Personen unter freiem Himmel und sind die Personen weder genesen, geimpft oder negativ getestet, dann hängen die Anforderungen davon ab, ob die Veranstaltung sitzend oder zumindest teilweise stehend stattfindet.
    » Findet die Veranstaltung sitzend statt, dann gilt zur Wahrung des Abstandsgebotes für die Sitzordnung das sog. Schachbrettmuster. Dann genügt bei festen Sitzplätzen eine Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen. In geschlossenen Räumen gilt dies nur dann, wenn der Raum durch eine Lüftungsanlage mit Frischluft versorgt wird.
    » Findet die Veranstaltung zumindest teilweise stehend statt, dann ist das Abstandsgebot einzuhalten.
  • Sind alle Personen einer Veranstaltung entweder genesen, geimpft oder negativ getestet, dann besteht kein Abstandsgebot mehr und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt. Das gilt unabhängig davon, ob die Veranstaltung stehend oder sitzend und ob diese in geschlossen Räumen oder unter freiem Himmel stattfindet.

Wenn mehr als 1000 Personen an der Veranstaltung teilnehmen, dann ist Folgendes einzuhalten:

  • Die Veranstaltung muss genehmigt werden
  • Das Hygienekonzept muss den Anforderungen des § 1d Abs. 4 genügen und die dort genannten zusätzlichen Anforderungen einhalten.

Für Veranstaltung mit einer Inzidenz von bis 35 in geschlossenen Räumen mit sitzendem Publikum besteht keine Testpflicht mehr nach § 5a. Die sonstigen Vorgaben ergeben sich aus dem § 6a Abs. 3 Demnach gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 500 Personen nicht überschreiten. Mehr als 500 Personen sind nur dann zulässig, wenn die Kapazität der Einrichtung mehr als 1700 Plätze umfasst. Dann ist aber die Personenzahl auf 30 Prozent der Plätze zu beschränken. Zudem bedarf es hierzu einer Genehmigung von den zuständigen Behörden unter den zusätzlichen Voraussetzungen des Abs. 3 und der Sätze 5 und 6. Dies betrifft erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept und Widerrufsmöglichkeit der Genehmigung.
  • Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Die Veranstaltungen dürfen nur mit sitzendem Publikum durchgeführt werden. Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten. Wenn eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr vorhanden ist, genügt ein Abstand von einem Meter zu jeder Person, mit der nicht nach § 2 Abs. 1 Sätze 1 bis 5 eine Zusammenkunft zulässig ist.

Für Veranstaltung mit einer Inzidenz von bis 35 in geschlossenen Räumen auch mit zeitweise stehendem Publikum besteht ebenfalls keine Testpflicht nach § 5a. Im Übrigen gilt § 6a Abs. 4. Demnach sind folgende Vorgaben einzuhalten:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Das Abstandsgebot ist einzuhalten.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 100 Personen nicht überschreiten. Mehr als 100 Personen sind nur dann zulässig, wenn ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Behörde eingereicht wird, der die zusätzlichen Anforderungen des Abs. 4 und der Sätze 5 und 6 enthält. Dies betrifft erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept und Widerrufsmöglichkeit der Genehmigung.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von 35 bis 50 in geschlossenen Räumen mit sitzendem Publikum gem. § 6a Abs. 2 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 100 Personen nicht überschreiten. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Die Veranstaltungen dürfen nur mit sitzendem Publikum durchgeführt werden. Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.
 

Sportfachliche Genehmigung (NLV)

Die Genehmigung des NLV für Wettkämpfe (stadionnah und stadionfern) erfolgt aus rein sportfachlicher Sicht nach den Bestimmungen der Deutschen Leichtathletik-Ordnung in ihrer gültigen Fassung. Damit ist nicht verbunden, dass es sich um eine Genehmigung nach den Gesichtspunkten der Verkehrssicherungspflicht und der Ausführungen der "Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung)" in ihrer aktuell geltenden Fassung handelt. Hierfür ist allein der Veranstalter des Wettkampfes zuständig.

Stadionnahe Veranstaltungen

Der DLV hat mit einer ersten veröffentlichten konzeptionellen Empfehlung zur Organisation und Durchführung von stadionnahen Veranstaltungen (Link) eine Orientierung erarbeitet, die aufgrund der dynamischen Entwicklung der Risikobewertung und der damit verbundenen Lockerungen, sowie der letztlich teilweise sehr unterschiedlichen Verordnungen der Bundesländer mit einer nationalen konzeptionellen Empfehlung nicht umsetzbar ist. Die Landesverordnungen gehen teilweise so weit auseinander, dass hier keine bundeseinheitliche Empfehlung des DLV möglich und zielführend ist.

Bereits im Vorfeld dieser Veröffentlichung des DLV hatte sich der NLV mit der Wiederaufnahme von Wettkämpfen beschäftigt und auf Grundlage der zum 12.09.2020 geltenden Vorgaben der Nds. Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Hinweise für die Wiederaufnahme des stadionnahen Wettkampfbetriebs in Niedersachsen (Link) (nicht aktualisiert)

erarbeitet. Diese Hinweise wurden mit dem Sportreferat des Innenministeriums abgestimmt und später an die zum 12.09.2020 geltende Verordnung angepasst.

Ergänzend bietet das 45-seitige Durchführungs- und Hygiene-Konzept (Link) für die Deutschen Meisterschaften am 08./.09. August 2020 in Braunschweig eine wertvolle Hilfestellungen für die Ausgestaltung einer Konzeption, die sich an (sehr) großen Veranstaltungen orientiert.

Auch wenn unter Beachtung der Niedersächsischen Corona-Verordnung (gültig ab 24. April 2021) keine Trainings- und Wettkampfmaßnahmen, wie wir sie noch aus dem Sommer 2020 kannten, möglich sind, sollen die erarbeiteten Dokumente weiterhin Hilfestellungen für eine möglichst baldige Ausweitung des Trainings- und Wettkampfbetriebs bieten.

Stadionferne Veranstaltungen

Alle Informationen zur Veranstaltungsorganisation stadionferner Veranstaltungen und Corona (u.a. auch Basiskonzepte) finden Sie hier:

Stadionferne Veranstaltungen & Corona (Link)

 

Sind Zuschauerinnen und Zuschauer bei Freizeit- und Amateursportveranstaltungen erlaubt?

Ja, Zuschauerinnen und Zuschauer sind draußen auch unter einer Inzidenz von 100 wieder erlaubt, drinnen erst ab einer Inzidenz unter 50.

Mit welcher konkreten Besucherzahl hängt von der jeweiligen Inzidenz vor Ort ab, je nachdem, ob die Veranstaltung in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel stattfindet und ob es sich um sitzendes oder überwiegend stehendes Publikum handelt.

Die konkreten Regelungen finden sich in der Verordnung in § 6a.

Was gilt bei Zusammenkünften und Veranstaltungen nach § 6a? Was muss ich bei den jeweiligen zulässigen Veranstaltungen beachten?

Das hängt von der Art der Veranstaltung und der Inzidenz ab. Gemäß der oben dargestellten Aufteilung gelten folgende Vorgaben:

Veranstaltungen unter freiem Himmel

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von bis zu 35 unter freiem Himmel gem. § 6a Abs. 7 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Das Abstandsgebot ist einzuhalten.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf grundsätzlich 500 Personen nicht überschreiten. Unabhängig davon, ob die Veranstaltung sitzend oder mindestens zeitweise stehend stattfindet. Mehr als 500 Personen sind nur dann zulässig, wenn ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Behörde eingereicht wird, der die zusätzlichen Anforderungen des Abs. 7 und der Sätze 5 und 6 enthält. Dies betrifft erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept und Widerrufsmöglichkeit der Genehmigung.
  • Für Besucherinnen und Besucher besteht keine Testpflicht.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von 35 bis 50 unter freiem Himmel gem. § 6a Abs. 6 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Bei diesen Veranstaltungen ist auch stehendes Publikum erlaubt.
  • Wird die Veranstaltung nur mit sitzendem Publikum durchgeführt, darf die Zahl der Besucherinnen und Besucher 250 Personen nicht überschreiten.
  • Wird die Veranstaltung mit mindestens zeitweise stehendem Publikum durchgeführt, dann darf die Zahl der Besucherinnen und Besucher 100 Personen nicht überschreiten.
  • Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von über 50 unter freiem Himmel gem. § 6a Abs. 5 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 50 Personen nicht überschreiten. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Die Veranstaltungen dürfen nur mit sitzendem Publikum durchgeführt werden. Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.
 
     
 

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

Nicht zulässig sind demnach alle Veranstaltungen bei einer Inzidenz von mehr als 50 in geschlossenen Räumen unabhängig davon, ob das Publikum sitzt oder zeitweise steht.

Für Veranstaltung mit einer Inzidenz von bis 35 in geschlossenen Räumen mit sitzendem Publikum besteht keine Testpflicht mehr nach § 5a. Die sonstigen Vorgaben ergeben sich aus dem § 6a Abs. 3 Demnach gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 500 Personen nicht überschreiten. Mehr als 500 Personen sind nur dann zulässig, wenn die Kapazität der Einrichtung mehr als 1700 Plätze umfasst. Dann ist aber die Personenzahl auf 30 Prozent der Plätze zu beschränken. Zudem bedarf es hierzu einer Genehmigung von den zuständigen Behörden unter den zusätzlichen Voraussetzungen des Abs. 3 und der Sätze 5 und 6. Dies betrifft erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept und Widerrufsmöglichkeit der Genehmigung.
  • Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Die Veranstaltungen dürfen nur mit sitzendem Publikum durchgeführt werden. Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten. Wenn eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr vorhanden ist, genügt ein Abstand von einem Meter zu jeder Person, mit der nicht nach § 2 Abs. 1 Sätze 1 bis 5 eine Zusammenkunft zulässig ist.

Für Veranstaltung mit einer Inzidenz von bis 35 in geschlossenen Räumen auch mit zeitweise stehendem Publikum besteht ebenfalls keine Testpflicht nach § 5a. Im Übrigen gilt § 6a Abs. 4. Demnach sind folgende Vorgaben einzuhalten:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Das Abstandsgebot ist einzuhalten.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 100 Personen nicht überschreiten. Mehr als 100 Personen sind nur dann zulässig, wenn ein entsprechender Antrag bei der zuständigen Behörde eingereicht wird, der die zusätzlichen Anforderungen des Abs. 4 und der Sätze 5 und 6 enthält. Dies betrifft erhöhte Anforderungen an das Hygienekonzept und Widerrufsmöglichkeit der Genehmigung.

Für Veranstaltungen mit einer Inzidenz von 35 bis 50 in geschlossenen Räumen mit sitzendem Publikum gem. § 6a Abs. 2 gilt:

  • Die Einrichtung muss Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 treffen.
  • Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 100 Personen nicht überschreiten. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Testpflicht nach § 5a.
  • Die Veranstaltungen dürfen nur mit sitzendem Publikum durchgeführt werden. Dabei ist das Abstandsgebot einzuhalten.
 

     

     

     

Was gilt für die vorgeschriebenen Testungen?
Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung durchgeführt worden sein. Hierbei kann es sich um einen PCR-Test, einen PoC-Antigen-Test oder einen zugelassenen Selbsttest handeln. Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Schnelltest. Die entsprechenden Nachweise werden beispielsweise in einem der vielen Testzentren ausgestellt, empfohlen wird, dort einen kostenlosen Bürgertest in Anspruch zu nehmen.

Es ist auch möglich, in einem Geschäft/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchzuführen und sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen zu lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchgeführt haben, kann Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber dies bescheinigen.

Auch eine vom Sportverein durchgeführte Testung - unter Aufsicht einer vom Verein beauftragten Person - ist zulässig. Diese kann eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.

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