NLV on Tour: Besuch beim MTV Aurich
Am 29. Juni waren Marco Antoni und Steffen Rothmann aus dem NLV-Landestrainerteam beim MTV Aurich zu Gast. Durch gemeinsame Trainingseinheiten und Gespräche wurden Informationen zu Vereinsstruktur, Mitglieder- und Sportentwicklung sowie gemeinsamen Zukunftspotenzialen eingehend besprochen.
Als besonderes Highlight für die vielen talentierten Nachwuchsleichtathlet*innen wurden gemeinsame Trainingseinheiten der Trainingsgruppen der U12 bis U16 vom MTV-Trainerteam um Ina Reinhardt mit NLV-Trainer Steffen Rothmann detailliert vorbereitet. Spielerische Inhalte, Hinführungen an technische Disziplinen und Sprints standen für die MTV-Nachwuchsathlet*innen und einige Gäste aus weiteren regionalen Vereinen auf dem Programm. „Nicht nur die Kinder hatten Spaß, sondern auch ich selbst. Es ist schön zu sehen, wie viele Talente hier bewegt werden“, beschrieb Steffen Rothmann im Nachgang seine Erlebnisse.
Marco Antoni begleitete indes die Jugendgruppe von Trainer Ingo Kaun bei ihrem Sprinttraining. Der erfolgreiche Mastersathlet betreut mit Amke Bolten nicht nur eine der niedersächsischen Aufsteigerinnen des Jahres (U18-EM-Norm über 400 Meter bereits erfüllt), sondern auch noch eine Staffel der weiblichen U18, die gemeinsam mit Amke zum Wochenende bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum vertreten sein wird. Der Schlüssel zu seinem Erfolg wurde im Gespräch mit Marco Antoni schnell klar: ein gutes Verständnis zwischen dem Trainer und seinen Athlet*innen, sowie innerhalb der Trainingsgruppe formen eine Einheit, die sich gegenseitig mit Freude und Motivation in der Leichtathletik hält. „Der Spaß und das gegenseitige Vertrauen schaffen Respekt und Anerkennung füreinander“, stellte Antoni erfreut fest.
In anschließenden Gesprächen wurden nicht nur Folgebesuche in der ostfriesischen Region vereinbart, sondern auch Unterstützungsmöglichkeiten seitens NLV sondiert. „Ich freue mich, dass wir mit dem MTV Aurich einen personell sehr gut aufgestellten Verein im Nordwesten Niedersachsens haben und bin überzeugt, dass wir den Vereinsnamen künftig noch sehr viel häufiger auch in bundesweiten Ergebnislisten vorfinden werden. Hierfür tragen wir gerne nach Kräften etwas bei. Ich spüre, dass in Ostfriesland sehr viel möglich ist. Wir wollen dieser Region gerne mehr Unterstützung zukommen lassen. Und das wird sich sicherlich lohnen“, fasste Marco Antoni zusammen.