VfL Wolfsburg: Trauer um Horst Beyer

ur - (11.12.2017) Der VfL Wolfsburg e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Horst Beyer. Der erfolgreiche Zehnkämpfer, 1940 in Neumünster geboren, verstarb am 9. Dezember in einem Hamburger Krankenhaus. Der Sportler, der Anfang der sechziger Jahre nach Wolfsburg kam, bestritt in der Königsdisziplin der Leichtathletik, dem Zehnkampf, von 1963 bis 1972 für Deutschland 13 Länderkämpfe.


Zweimal (1970 und 1972) gewann er den nationalen Meistertitel, nahm 1964 in Tokio und 1972 in München an den Olympischen Spielen teil und gewann 1966 bei den Europa-Meisterschaften in Budapest die Bronzemedaille. Seine persönliche Bestleistung im Zehnkampf erreichte Horst Beyer 1972 mit 7895 Punkten. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis, dem „Silbernen Lorbeerblatt“ und der Niedersächsischen Sportmedaille.


Im August dieses Jahres hatte Beyer, der bereits 1955 seine Neigung zum Schreiben entdeckt hatte, sein Buch mit dem Titel „Vom Athleten zum Poeten“ auf den Markt gebracht. Sein großer Wunsch war es, dieses Buch persönlich in Wolfsburg vorzustellen. Sein Tod macht ihm diesen Herzenswunsch nun unmöglich.




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