Erfolgreiche Tage unter südkoreanischer Sonne: NLV-Masters glänzen bei WM in Daegu
Weltmeisterschaften der Masters im südkoreanischen Daegu. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, die nicht selten deutlich die 30-Grad-Marke übertrafen, präsentierte sich die angereisten NLV-Athlet*innen in hervorragender Verfassung und kehrte mit zahlreichen Medaillen, Finalplatzierungen und starken Zeiten nach Hause zurück.
Den glanzvollen Auftakt der gesamten Weltmeisterschaft gestaltete Sigute Brönnecke von Eintracht Hildesheim. Bereits am ersten Wettkampftag eröffnete sie um sieben Uhr morgens die Titelkämpfe im 10-km-Straßengehen. In der Altersklasse W60 sicherte sie sich in 1:01:57 Stunden mit über einer Minute Vorsprung souverän die Goldmedaille. Damit war ihr Hunger nach Edelmetall jedoch noch lange nicht gestillt: Auch über die 20-km-Distanz auf der Straße ließ sie der Konkurrenz in 2:13:41 Stunden keine Chance und feierte ihren zweiten Weltmeistertitel. Das goldene Triple machte Brönnecke schließlich auf der Bahn perfekt, wo sie die 5000 m Gehen in 30:25,31min ebenfalls für sich entschied. Für einen weiteren Weltmeistertitel aus niedersächsischer Sicht sorgte Jana Müller-Schmidt von der SG Osterholzer LA. Im Kugelstoßen der W60 beförderte sie das Arbeitsgerät auf starke 12,80 Meter und sicherte sich damit unangefochten den Gold-Rang. Über Edelmetall durfte sich auch Carola Novak freuen. Die Sportlerin vom LAV Zeven zeigte im Hürdensprint der W40 eine klasse Leistung und belohnte sich über 80 m Hürden in 12,57sek mit der Bronzemedaille.
Laufclub-Duo feiert Finaleinzüge
Andreas Kuhlen und Peter Fräßdorf vom Braunschweiger Laufclub konnten verletzungsbedingten Trainingseinschränkungen im Vorfeld der Meisterschaft trotzen. Kuhlen feierte auf den 800m der M40 den Einzug in das Finale, in dem er anschließend in 2:08,00min den elften Platz belegte. Im 8km Crosslauf kam er nach 29:04min an Position acht ins Ziel. Seinen größten Erfolg der Titelkämpfe feierte Kuhlen jedoch gemeinsam mit dem DLV-Quartett: In der 4x400-m-Staffel sicherte er sich in 3:49,12 Minuten die Silbermedaille. Sein Vereinskollege Peter Fräßdorf schrieb derweil in der M45 eine beeindruckende Serie fort: Mit 2:04,83min im 800-m-Vorlauf feierte er seinen vierten Finaleinzug in Folge bei internationalen Meisterschaften und beendete das Finale in 2:05,52min auf Platz zehn. Auch über die Stadionrunde wusste er zu überzeugen: Nach einem souveränen zweiten Platz im Vorlauf lief er im Halbfinale in 56,32sek auf Rang sechs. Mit der DLV-4x400-m-Staffel belegte er zudem den siebten Platz.
Dennis Dodt überzeugt
In der Klasse M50 zeigte Dennis Dodt echte Steherqualitäten und ein dichtes Wettkampfprogramm. Über 800 m zog er mit 2:13,04min über die Zeitregel ins Finale ein und verbesserte sich dort auf 2:10,89min. Die Zeit reichte für Rang elf. Nur einen Tag später erkämpfte er sich auch über 1500 m den Finalplatz und steigerte sich im Endlauf noch einmal deutlich auf 4:30,77min, was ihm im Ziel den neunten Rang einbrachte.
Abgerundet wurden die starken niedersächsischen Ergebnisse im Wurfbereich durch Carsten Novak vom LAV Zeven, der im Speerwerfen der M45 mit hervorragenden 47,64m den sechsten Platz belegte. Im Gehen der W60 komplettierte Gudrun Klose vom Team Laufrausch Oldenburg das Feld der NLV-Geherinnen hinter Mehrfach-Weltmeisterin Sigute Brönnecke. Sie erreichte über 5000 m Bahngehen nach 35:17,26min als Achte das Ziel und belegte im 10-km-Straßengehen in 1:11:18 Stunden den zehnten Rang.