Nachträgliche Ehrung für Amanal Petros und Lea Meyer als „NLV-Sportler*innen des Jahres 2025“
Fast 1000 Fans sowie die Fach-Jury des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes haben Amanal Petros und Lea Meyer zu Beginn des Jahres zu den „NLV-Sportler*innen des Jahres 2025“ gewählt. Die niedersächsische Leichtathletik-Community würdigte damit die herausragenden Erfolge, die die beiden Läufer*innen von Hannover 96 und vom VfL Löningen in der vergangen Saison in die Geschichtsbücher eintragen lassen konnten.
Amanal Petros – er wechselte zur letzten Saison nach Niedersachsen und zu Hannover 96 – bekam seine Auszeichnung am vergangenen Donnerstag im Rahmen des Sommerfestes des Sparkassen-LAUFPASS der Region Hannover überreicht. NLV-Vizepräsident Thomas Behling, der Petros den Pokal übergeben durfte, fand in seiner Ansprache für die Leistungen des 30-Jährigen würdigende Worte: „Amanal, du bist mehr als nur ein Rekordjäger. Du bist ein Vorbild für unseren Nachwuchs und ein echter Symbolträger für unser Bundesland.“ Amanal Petros hatte im September 2025 Historisches erreicht: Im packenden Marathon-WM-Finale und beim ersten Marathon-Fotofinish der WM-Geschichte gelang ihm der Spurt zur Silbermedaille – es war der erst zweite Medaillenerfolg für einen deutschen Marathonläufer jemals. Außerdem konnte er im April 2025 die Halbmarathon-Distanz als erster Deutscher nach weniger als einer Stunde beenden. Auch im Marathon holte sich Petros im Dezember in Valencia seinen Deutschen Rekord zurück, indem er die Uhren nach nur 2:04,03 Stunden stoppen ließ.
Hindernisläuferin Lea Meyer bekam die Auszeichnung zur „NLV-Sportlerin des Jahres 2025“ bereits im Februar auf dem „Ball des Sports“ des Landessportbund Niedersachsen verliehen. Ingo Schultz blickte hierbei auf die vielen internationalen und nationalen Erfolge zurück, die die gebürtige Löningerin, die in den USA bei Mark Coogan trainiert, im vergangenen Jahr auf ihr Konto verbuchen konnte. Bei der Hallen-Europameisterschaft in Apeldoorn wurde sie auf der 3.000m-Distanz Siebte, im Hindernisfinale von Tokio belegte sie Rang 12. Auch ihre Abstecher auf diverse 5.000m-Rennen waren erfolgreich: Bei der Weltmeisterschaft kam sie als 23. ins Ziel, bei einem Meeting in Los Angeles blieb sie als erst siebte Deutsche unter der 15-Minuten-Marke. Zudem bejubelte Meyer zwei Deutsche Meistertitel – einen auf ihrer Paradedistanz unter dem Hallendach von Dortmund und einen über 5.000m bei den nationalen Titelkämpfen in Dresden.
Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband gratuliert den „Sportler*innen des Jahres 2025“ zu ihren außergewöhnlichen Erfolgen und wünscht ihnen für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 alles Gute.