Imke Onnen: Mit einem Paukenschlag ins neue Jahr

red./ur. - (07.01.2019) Beim Hallensportfest in Hannover hat Hochspringerin Imke Onnen  1,92 Meter gemeistert. Die EM-Finalistin erfüllte damit die Norm für das nächste Großereignis, die Hallen-EM in Glasgow.
Im vergangenen Sommer hat Imke Onnen (Hannover 96) den Anschluss an die internationale Spitze geschafft, endlich. Schon 2015 hatte die Hochspringerin in der Halle ihren ersten deutschen Meistertitel geholt, mehrfach deutete sie Potential für Höhen von 1,90 Meter und mehr an. Allerdings wurde die 24-Jährige auch immer wieder von Verletzungen ausgebremst.

Im Mai 2018 gelang dann in Garbsen mit 1,93 Metern die Qualifikation für die Heim-EM in Berlin und dort mit 1,90 Meter der Sprung ins Finale. Zum Auftakt des neuen Jahres macht die 14. der EM genau in diesem Höhenbereich weiter. Beim Hallensportfest in Hannover meisterte sie gleich im ersten Versuch 1,92 Meter und damit exakt die vom DLV geforderte Norm für die Hallen-EM in Glasgow (Großbritannien; 1. bis 3. März).

Kein Fehlversuch bis 1,92 Meter

Imke Onnen war schon bei 1,70 Meter in den Wettkampf eingestiegen und leistete sich bis zu ihrer neuen Hallenbestleistung keinen Fehlversuch. Zu Hoch waren für die von ihrer Mutter Astrid Fredebold-Onnen trainierte Athletin erst 1,95 Meter. Auch Bruder Eike Onnen (Hannover 96) stand in der Startliste, trat dann aber nicht zum Wettkampf an.

Die Deutsche Meisterin über 400 Meter Hürden des Jahres 2017 Djamila Böhm (ART Düsseldorf) startete in 55,13 Sekunden über 400 Meter flach ins neue Jahr. Den Weitsprung entschied die Teilnehmerin der U20-WM Merle Homeier (VfL Bückeburg; 6,06 m) für sich. U18-Weltmeisterin Talea Prepens (TV Cloppenburg) legte die 60 Meter in 7,63 Sekunden und die 200 Meter in 25,14 Sekunden zurück. Bei den Männern setzte sich Fabian Linne (SV Werder Bremen; 21,78 sec) über 200 Meter durch, der noch in der U20 startberechtigt ist.
Quelle: leichtathletik.de
 




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